Mitteilung zur Geflügelpest

Veröffentlichungsdatum21.11.2025Lesedauer1 MinuteKategorienGesundheit, News
Geflügelpest

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, liebe Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter,

Aufgrund der aktuellen Verbreitung der Geflügelpest HPAI („Vogelgrippe“) in Wildvögeln wurde das gesamte Bundesgebiet als Gebiet mit erhöhtem Risiko definiert. Da unser Gebiet mit heutigem Tag zu einem Gebiet mit stark erhöhtem Risiko erklärt wurde, bitten wir alle Geflügelhalter, die folgenden verpflichtenden Maßnahmen der Abteilung Veterinärangelegenheiten des Landes Niederösterreich  umzusetzen:

🐓 Maßnahmen

Stallpflicht: Halten Sie Geflügel dauerhaft in geschlossenen Ställen oder Vorrichtungen.

Schutz vor Wildvögeln: Der Kontakt zu wild lebenden Vögeln und deren Kot muss bestmöglich vermieden bzw. zu wild lebenden Wasservögeln jedenfalls ausgeschlossen werden.

Auch wenn Sie weniger als 50 Tiere halten, wird dringend empfohlen, die Tiere dauerhaft in geschlossenen Haltungseinrichtungen zu halten.

Trennung der Tierarten: Enten und Gänse sind von anderem Geflügel getrennt zu halten, sodass ein direkter und indirekter Kontakt ausgeschlossen ist.

Fütterung und Tränkung: Diese müssen so erfolgen, dass Wildvögel keinen Zugang zum Futter oder Wasser haben (entweder im Stall oder unter einem Unterstand, der das Zufliegen erschwert).

Sichere Wasserversorgung: Die Tränkung darf nicht mit Wasser aus Sammelbecken erfolgen, zu dem Wildvögel Zugang haben.

Biosicherheit: Beförderungsmittel, Ladeplätze und Gerätschaften sind besonders sorgfältig zu reinigen und zu desinfizieren.

Veranstaltungen: Geflügelausstellungen, -schauen und Märkte sind nur mit Genehmigung der Bezirksverwaltungsbehörde erlaubt. Veranstaltungen mit Vögeln sind vorab der Bezirksverwaltungsbehörde zu melden.

🚨 Meldepflichten:

JEDE Geflügelhaltung (auch jene mit weniger als 50 Tieren) muss bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde gemeldet werden.

Bei Anzeichen einer Erkrankung muss unverzüglich die zuständige Behörde informiert werden. Dazu gehören insbesondere:

  • Ein Rückgang der Futter- oder Wasseraufnahme von mehr als 20%.
  • Ein Abfall der Eierproduktion um mehr als 5% für länger als 2 Tage.
  • Eine Sterblichkeitsrate von höher als 3% in einer Woche.

Aktuelle Risikogebiete und Sperrzonen in Niederösterreich sowie Karten für Bürgerinnen und Bürger finden Sie auf der Homepage des Landes Niederösterreich

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